Zahnarzt Dr. Stephan Popp

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Dr. med. dent. Stephan Popp
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Kreidezähne erkennen & behandeln - Zahnarzt Dr. Popp aus Nürnberg erklärt die Ursachen, Erfahrungen und Möglichkeiten der Behandlung von MIH und MMH Zähnen

Sie interessieren sich für das Thema Kreidezähne - ich freue mich, dass Sie auf meiner Seite gelandet sind! Ich möchte Ihnen nachfolgend wissenswerte und interessante Informationen rund um die Kreidezähne geben:

  • Was sind Kreidezähne und welche Zähne sind meistens betroffen (MIH bzw. MMH Zähne)?
  • Wie erkennt man Kreidezähne?
  • Was sind die Ursachen für Kreidezähne?
  • Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
  • Was sind meine Erfahrungen mit Kreidezähnen?

Was sind Kreidezähne und wie entstehen sie? Was sind MIH bzw. MMH Zähne? Welche Zähne sind meistens betroffen?

Bei Kreidezähnen handelt es sich um einen Schmelzdefekt an den Zähnen, welcher bereits in der Entwicklung, d.h. im Kindesalter entsteht. Dieser Schmelzdefekt wird aufgrund einer Fehlentwicklung bei der Mineralisierung der Zähne hervorgerufen. Normalerweise sind die Zähne – neben den Knochen – die härteste Substanz im Körper, vorausgesetzt die Mineralisierung der Zähne verläuft normal. Eine normale Entwicklung von Zahnschmelz ist i. d. R. mit dem 3. Lebensjahr abgeschlossen - danach kann der Körper keinen neuen Zahnschmelz mehr produzieren bzw. kaputten Zahnschmelz reparieren. Bei Kreidezähnen ist der Zahnschmelz aufgrund der fehlerhaften Mineralisation wesentlich dünner als bei gesunden Zähnen, d.h. die Zähne sind poröser, weniger widerstandsfähig und somit anfälliger für Karies. Meistens erkranken die Schneide- und/ oder Backenzähe (Molaren). Fachleute sprechen von einer Milchmolaren-Hypermineralsiation (MMH), wenn die Milchzähne bei Kindern betroffen sind. Wenn bleibende Zähne betroffen sind, spricht man von einer Molaren-Inzisiven-Hypermineralisation (MIH).

Wie erkennt man Kreidezähne?

Kreidezähne erkennt man an folgenden Merkmalen je nach Schweregrad der Erkrankung:

  • Verfärbungen: Kreidezähne sind verfärbt, von weißlich-hell bis zu bräunlich-dunkel.
  • Empfindlichkeit: Wenn die betroffenen Zähne mit Warmem, Kaltem und/ oder Süßem in Berührung kommen, sind sie meist sehr empfindlich und können Schmerzen bereiten.
  • Festigkeit und Zustand der Zähne: Kreidezähne können porös und bröselig sein. Im schlimmste Fall entstehen Risse, der Zahnschmelz splittert ab und/ oder die Kreidezähne können abbrechen.

Was sind die Ursachen für Kreidezähne?

Warum sich bei einigen Kindern der Zahnschmelz nicht normal entwickelt, dazu gibt es noch keine endgültigen Erkenntnisse. In der Forschung werden u. a. folgende Bereiche untersucht und diskutiert:

  • Verlauf der Schwangerschaft
  • Erkrankungen der Mutter während der Schwangerschaft und des Kindes während der ersten Lebensjahre
  • Einfluss von Plastik auf den Körper
  • Mangelerscheinungen und Gabe von Medikamenten
  • uvm.

Was tun gegen Kreidezähne? Wie kann man Kreidezähne behandeln?

Wenn Sie einen Verdacht haben, dass Ihr Kind Kreidezähne haben könnte, dann sollten Sie baldmöglichst einen Termin zur Zahnuntersuchung vereinbaren, um die Kreidezähne professionell behandeln zu lassen. Die betroffenen Zähne werden dabei eingehend untersucht und der Behandler kann feststellen, ob es sich bei den Verfärbungen und Symptomen wirklich um Kreidezähne handelt oder nicht. Dabei werden zwei Faktoren genauer untersucht:

  • Hypersensibiliät: Wie stark reagieren die betroffenen Zähne auf Reize wie Kälte, Wärme?
  • Substanzdefekt: Wie stark ist der Zahnschmelz schon beschädigt? Wie weit ist die Demineralisierung schon fortgeschritten?

    Eine Heilung von Kreidezähnen ist bislang nicht möglich - nur der weitere Verfall kann gestoppt werden!

    Die betroffenen Zähne werden deshalb ein Leben lang anfällig sein. Deshalb sind eine regelmäßige Zahnpflege und Prophylaxe zu Hause und beim Zahnarzt äußerst wichtig:

    • Zu Hause: Eine regelmäßige, intensive Reinigung und Mundhygiene sind Pflicht
    • Beim Zahnarzt: Regelmäßige Kontrolle, am besten alle 3 Monate. Das Ziel dieser engmaschigen Kontrolle ist es, die Zähne zu schützen und die Schmerzen zu lindern. So können die Kreidezähne z. B. regelmäßig mit einem Fluoridlack behandelt, die Fissuren versiegelt und/ oder bei schweren Verläufen Füllungen gemacht bzw. die betroffenen Zähne überkront werden.

    Wissenswertes im Taschenformat rund um die Kreidezähne

    Die Bayerische Landeszahnärztekammer (BLZK) hat ein kleines Nachschlagewerk für Interessierte zum Thema Kreidezähne zum Download zusammengestellt. Jetzt herunterladen!

    BLZK Pocket Flyer Kreidezähne
    Wissenswertes rund um die Kreidezähne zum Download (Quelle: Pocket Flyer der BLZK)
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