Öffnungszeiten

Montag, Dienstag, Donnerstag

09:00-12:00 und 15:00-18:00 Uhr

Mittwoch, Freitag

08:00-12:00 Uhr

Terminvereinbarung telefonisch

Zahnarztpraxis

Dr. med. dent. Stephan Popp

Brandstr. 19

90482 Nürnberg Laufamholz

 

Telefon 0911 - 50 18 79

Telefax 0911 - 54 84 779

 

info(at)zahnarzt-dr-popp(dot)de

Wissenswertes zu Zahnersatz aus Keramik - Dr. Popp aus Nürnberg informiert über Vollkeramik, Metallkeramik und Zirkonoxid (kurz Zirkon)

Wann wird in der Behandlung die Entscheidung getroffen, Keramik als Zahnersatzmaterial zu verwenden? Hier kann man grob betrachtet von drei Bereichen sprechen:

  • Im Frontzahnbereich: Wenn es sich um Ersatz für einen sichtbaren, vorderen Zahn (z. B. Schneidezahn) handelt, dann ist Keramik aus ästhetischen Gründen die erste Wahl. Farblich kommt Keramik dem natürlichen Zahn am nächsten.
  • Bei einer Metallunverträglichkeit: Metalle wie z. B. Gold kommen in diesem Fall aufgrund der Unverträglichkeit nicht für den Zahnersatz in Frage.
  • Keramik Zahnersatz ist immer festsitzend: Als Unterbau für eine Krone bzw. eine Brücke dient in diesem Fall der eigene Zahn bzw. ein Implantat. Für eine herausnehmbare Lösung wie z. B. eine Prothese kommt Keramik nicht in Frage. Zudem kann Keramik auch bei Inlays zur Zahnerhaltung eingesetzt werden.
Keramik Zirkon Zahnersatz
Brücken - Kronen - Zahnersatz aus Keramik

Keramik Zahnersatz Varianten - diese Arten gibt es

  • Vollkeramik: Diese Variante ist komplett metallfrei, die schönste und natürlichste.
  • Metallkeramik: Hier spricht man auch von Verblendkronen, d. h. die Krone besitzt einen Metallkern aus Edelmetall (Gold) oder Nichtedelmetall, auf dem die Keramik aufgeschichtet wird. Es kann auch eine spezielle Variante für Knischer hergestellt werden, bei der die Kauflächen der Krone aus Metall und die Ränder aus Keramik sind.
  • Zirkon: In diesem Fall wird die Keramik auf einen Kern aus Zirkon aufgeschichtet. Zirkonoxid - kurz Zirkon - ist eine spezielle High-Tech-Keramik, welche ursprünglich für die Raumfahrt entwickelt wurde. Aufgrund der besonderen Eigenschaften wird Zirkon auch in der Zahnmedizin verwendet.

Vorteile - ein Zahn aus Keramik

  • schaut schöner aus als aus Metall. Besonders Vollkeramikkronen können aufgrund der verschiedenen Farbstufen möglichst naturgetreu auf die eigene Zahnfarbe abgestimmt werden
  • hat eine glatte Oberfläche
  • ist gut putzbar
  • ist gut isoliert und kann dadurch weniger Kälte/ Wärme empfindlich sein
  • verfärbt sich in der Regel nicht
  • ist meist sehr gut verträglich

Keramik Zahnersatz Nachteile

  • Die Keramik von Verblendkronen kann abplatzen und die Krone nicht mehr reparabel. Die Verblendkrone muss neu angefertigt werden.
  • Eine Krone aus Vollkeramik eignet sich nur bedingt für Knirscher, da das Keramik-Material sehr hart ist und mit der Zeit Probleme auftreten können. Eine spezielle Knirschervariante (siehe oben) kann Abhilfe schaffen.
  • Für große Lücken ist eine Brücke aus Vollkeramik weniger geeignet, da diese brechen kann.

Zahnarzt Dr. Popp - hier finden Sie uns in Nürnberg Laufamholz

Anfahrt Zahnarzt Dr. Popp Nürnberg

Kosten für den Keramik Zahnersatz

In der Regel übernehmen die gesetztlichen Krankenkassen im sichbaren Frontzahnbereich einen Teil der Kosten für den Keramik Zahnersatz, der hintere Backenzahnbereich wird meist nicht bezuschusst.

Mein Fazit zum Keramik Zahnersatz

Der Zahnersatz aus Keramik ist ein ansprechender, ästhetisch schöner Zahnersatz, der sehr natürlich wirkt und der eigenen Zahnfarbe am nächsten kommt. In der Behandlung wird immer individuell beraten und die für den jeweiligen Einzelfall best geeignetste Variante gewählt. Grundsätzlich bieten wir in meiner Zahnarztpraxis alle beschriebenen Varianten des Keramik Zahnersatzes an.

Reden wir darüber - sprechen Sie mich an!

Wer also einem Patienten helfen will, muss erst sein Problem richtig erkennen. Dafür gilt es, die richtigen Fragen zu stellen und genau hinzuhören. In meiner Nürnberger Praxis ist ein individuelles, ausführliches Vorgespräch deshalb unverzichtbarer Bestandteil der Behandlung.