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Zahnarztpraxis

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Interner und externer Sinuslift - Dr. Popp aus Nürnberg erklärt den Zusammenhang mit Zahnimplantaten

Das Fachwort Sinuslift setzt sich aus zwei Wörtern zusammen:

  • Sinus: Lateinisch für Nasennebenhöhle und
  • Lift: Englisch für Anheben

Wenn der vorhandene Oberkieferknochen unter der Nasennebenhöhle zu flach ist, um ein Implantat einzubauen, wird durch einen Sinuslift der passende Untergrund für dieses Implantat geschaffen. Die Nasennebenhöhle ist innen mit einer Schleimhaut verkleidet. Dabei wird im oberen Backenzahnbereich diese Schleimhaut von der Innenwand ab- und nach oben angehoben. Der so entstandene Hohlraum wird anschließend mit Knochenersatzmaterial gefüllt. Nach einer Heilphase von ca. 5 Monaten kann ein Implantat, das im Rahmen des Sinuslift eingesetzt wurde, z. B. mit einer Krone versorgt werden. Je nachdem, wie der Eingriff stattfindet, wird zwischen zwei Arten unterschieden: Interner und externer Sinuslift.

Externer Sinuslift

Bei einem externen Sinsuslift wird seitlich im Oberkieferknochen ein sogenanntes OP-Fenster in den Knochen gesetzt. Durch dieses Knochenfenster wird die Schleimhaut der Nasennebenhöhle unter Sicht angehoben und mit Knochenersatzmaterial von außen gefüllt. Der große Vorteil liegt darin, dass man den OP-Bereich sehr gut sieht und so die Qualität der Schleimhaut jederzeit beurteilen kann. Dieser Eingriff ist i. d. R. sicherer, da falls die Schleimhaut doch verletzt werden sollte, diese schnell versorgt werden kann. Da der Eingriff aufgrund des Fensters etwas größer als beim internen Sinuslift ist, dauert dieser etwas länger und es kann zu Schwellungen kommen.

So funktioniert ein Sinuslift

Zum Vergrößern der Skizze bitte auf das Schaubild klicken.

externer interner Sinuslift

Interner Sinuslift

Bei einem internen Sinuslift wird die Schleimhaut von innen durch das Bohrloch des Implantats angehoben und der Hohlraum mit Knochenersatzmaterial versorgt. Dies ist i. d. R. ein schonender und schneller Eingriff und es ist kein Schnitt von außen nötig. Allerdings muss an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass der Nasennebenhöhlenboden mit einem Klopfinstrument geöffnet werden muss. Dieses Klopfen kann für den Patienten sehr unangenehm sein. Außerdem kann es vorkommen, dass die Qualität der Schleimhaut durch das relativ kleine Bohrloch schwer zu beurteilen ist.

Eine intakte Schleimhaut

Oberste Zielsetzung bei einem Sinuslift (extern und intern) ist, dass die Schleimhaut immer intakt bleibt und nicht verletzt wird. Sie stellt den natürlichen Schutz für die Nasennebenhöhle dar und ist somit eine Barriere für Bakterien und Keime, damit diese nicht von außen in die Nasennebenhöhle gelangen können.

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Sinuslift - ein Routineeingriff mit hoher Erfolgsrate

Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung kann ich sagen, dass der externe und interne Sinuslift ein Routineeingriff mit einer relativ hohen Erfolgsrate ist. Um diesen Eingriff durchführen zu können, sollte der Patient gesund sein und keine Erkältung bzw. Allergie/ Heuschnupfen haben. Denn sonst ist die Schleimhaut entzündet, gereizt und geschwollen, was einen Sinuslift unmöglich macht, da sie leichter einreist. Wie gesagt, die Erfolgrate ist hoch - allerdings muss man sich immer bewusst machen, dass Eingriffe im Mund niemals steril sind und Mundbakterien eine Entzündung hervorrufen können.